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Benchmarking und Weiterentwicklung des PIM-Systems in der STOCKMEIER Gruppe

Standortbild des Referenzkunden der SDZeCOM: Stockmeier

Mit dem Data Vision Model der SDZeCOM konnte das PIM-System nachhaltig neu bewertet sowie Potenziale aufgedeckt werden

Mit dem Data Vision Model der SDZeCOM konnte das PIM-System nachhaltig neu bewertet sowie Potentiale aufgedeckt werden.

Das Unternehmen

Die STOCKMEIER Gruppe ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation mit Hauptsitz in Bielefeld. Seit der Gründung im Jahr 1920 hat sich das Unternehmen von einem regionalen Chemikalien-Handelshaus zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit über 2.500 Mitarbeitenden und mehr als 60 Standorte weltweit entwickelt. Die STOCKMEIER Gruppe erwirtschaftet rund 80 Prozent ihres Geschäfts durch den Chemikalien-Handel und ist darüber hinaus in vielfältigen Produktionsbereichen aktiv, u. a. für Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Aromastoffe, Polyurethane oder funktionale Textilzusätze.

Die Ausgangslage

Die STOCKMEIER Gruppe nutzte bereits seit mehr als fünf Jahren ein PIM-System, das im täglichen Geschäft für die Verwaltung und Bereitstellung von Produktinformationen im Einsatz war. Durch die lange und routinierte Nutzung hatten sich eingespielte Abläufe etabliert, gleichzeitig bestand jedoch die Gefahr, Potenziale und neue Entwicklungen aus dem Blick zu verlieren. Insbesondere die Frage, ob das bestehende System noch den aktuellen Anforderungen und Marktstandards entspricht, rückte zunehmend in den Vordergrund.

Ziel war es daher, durch eine umfassende Marktanalyse und ein Benchmarking herauszufinden, ob die bestehende Lösung weiterhin tragfähig ist oder ob Optimierungen beziehungsweise eine Ablösung in Betracht gezogen werden müssen. Dabei spielte auch die Einbindung der verschiedenen Fachbereiche eine zentrale Rolle, um die Perspektiven und Bedürfnisse des gesamten Unternehmens in die Bewertung einzubeziehen.

Produktbild Stockmeier

Die Projektziele

  • Externer Blickwinkel gewinnen und bisherige Systemnutzung kritisch prüfen.
  • Systemvergleich mit anderen PIM- und MDM-Lösungen durchführen.
  • Prozessoptimierung und Verbesserung des Datenmanagements.
  • Einbindung aller Fachbereiche für ein unternehmensweites Verständnis.
  • Horizonterweiterung: PIM nicht nur technisch, sondern vielschichtig begreifen.

Das Vorgehen

Um die Eignung des bestehenden PIM-Systems zu überprüfen und neue Potenziale zu erschließen, entschied sich STOCKMEIER für eine Zusammenarbeit mit dem Systemimplementierer und Systemarchitekt SDZeCOM. Im Rahmen eines Benchmark-Workshops wurden zunächst die Unternehmensstrategie, die bestehenden Prozesse sowie die spezifischen Anforderungen systematisch analysiert. Wichtig war dabei, sämtliche Prozesse systemunabhängig (PIM oder MDM) zu betrachten. Dabei kam das Data Vision Model zum Einsatz, ein von SDZeCOM konzipierter Ansatz für eine ganzheitliche Betrachtung der Datenebenen, der Systemlandschaft und der organisatorischen Strukturen.

Parallel dazu wurden Interviews mit verschiedenen Abteilungen geführt, um ein detailliertes Bild der Pain Points und Anforderungen zu gewinnen. Schritt für Schritt entstand so eine unternehmensweite Prozesslandschaft, die klar aufzeigte, welche Informationen aus welchen Abteilungen stammen und wie diese im Sinne eines „Single Point of Truth“ konsolidiert werden können.

Die Projektergebnisse

  • Neue Impulse und externe Validierung: Bestätigung, dass bestehende Prozesse verbessert werden können.
  • Stärkung der internen Position: Mehr Gewicht in der Diskussion mit Fachbereichen, da externe Expertise involviert war.
  • Unternehmensweite Zusammenarbeit: Einbindung vieler Fachbereiche in die Systemstrategie, Stärkung der Akzeptanz im Unternehmen.

Die Erkenntnisse – PIM ist mehr als nur ein technisches Werkzeug

Im Verlauf des Projekts wurde deutlich, dass ein PIM-System weit mehr ist als nur ein technisches Werkzeug. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe und vielschichtige Plattform, die zahlreiche Unternehmensbereiche berührt und deren Erfolg stark von klaren Prozessen sowie der Zusammenarbeit der Fachabteilungen abhängt. Durch den externen Blickwinkel konnten blinde Flecken aufgedeckt und bisher ungenutzte Potenziale sichtbar gemacht werden.

Produktbild Stockmeier

Die intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen aus den verschiedenen Bereichen führte dazu, dass die Gewichtung einzelner Themen neu bewertet und priorisiert werden konnte. Gleichzeitig gewann STOCKMEIER durch die Beratung eine gestärkte Position im internen Austausch, da Diskussionen mit den Fachabteilungen nun auf einer fundierteren Basis geführt werden konnten. Insgesamt ermöglichte das Projekt einen erweiterten Horizont, ein tieferes Verständnis für die eigenen Daten- und Content-Prozesse sowie eine klare Perspektive darauf, wie die zukünftige Entwicklung der PIM-Strategie gestaltet werden sollte.

Fazit:

Das Projekt bei STOCKMEIER zeigt, dass eine kritische Überprüfung bestehender Systeme auch ohne Ablöse-Absicht wertvolle Erkenntnisse liefert. Durch Benchmarking, externe Beratung und die Einbindung aller Abteilungen konnte das Unternehmen seine PIM-Strategie weiterentwickeln, Prozesse vereinheitlichen und die Grundlage für eine zukunftssichere Daten- und Content-Strategie schaffen.

Weitere Insights gibt es in der Pressemeldung und im Projektsteckbrief zu lesen.

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